Westafrika. Eine französische Straßenbaustelle irgendwo zwischen Senegal und Nigeria. Bewacht und abgeschirmt von der Außenwelt. Vier einsame Gestalten an einem fremden Ort, der Afrika sein soll. Ein ungeklärter Todesfall. Ein Mord. Wie ein Krimi beginnt Koltès’ »Kampf des Negers und der Hunde«. Der vielschichtige Konflikt zwischen den vier Figuren, vier Psychogrammen von Ausgestoßenen, entfesselt einen erbitterten Kampf. Jeder gegen jeden: Angst, Gier, Hass, Betrug, Bestechung, Verrat, Mord. Vier Figuren, die das Eingesperrtsein und die Isolation dazu bringt, ihr Innerstes nach außen zu kehren.
Die Inszenierung von Klaus Schumacher ist heute Abend um 20:00 Uhr am Schauspiel Stuttgart zu sehen.
Weitere Termine: 04.02. / 11.02.

